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Eurowings Luftverkehrs AG

1975/1976
Die Entstehung beider GrĂĽndungsgesellschaften erfolgt fast parallel:
1975 wird in der Frankenmetropole der „Nürnberger Flugdienst (NFD)” gegründet. Im Jahr darauf wird in Dortmund die „Reise- und Industrieflug (RFG)”, die sich später „Regionalflug“ nennt, ins Leben gerufen.
In dieser Innovationsphase des regionalen Luftverkehrs durften Unternehmen wie NFD und RFG nur „Lufttaxi-Dienste“ anbieten.
1979/1980
1979 beginnt zunächst NFD und 1980 RFG mit einem regelmäßigen Flugplan, der Bedarfsluftverkehr zu festen Zeiten anbietet. Zeitgleich erfolgt bei beiden Gesellschaften der Wechsel von zweimotorigen Flugzeugen der „General Aviation“ auf größeres Fluggerät, den 16-19-sitzigen „Metroliner” des Flugzeugherstellers Fairchild.
1985
NFD wird neben Lufthansa zur zweiten deutschen Linienfluggesellschaft ernannt.
Gemeinsam führen NFD und RFG Kaufverhandlungen für Flugzeuge vom Typ ATR 42 und bestellen ihre ersten Fluggeräte bei dem europäischen Flugzeughersteller ATR in Toulouse, deren Lieferung 1986 begann. Das Streckennetz der Regionalcarrier wird ausgebaut.
1988
NFD nimmt den Flugbetrieb mit Jet-Flugzeugen auf: Die Airline setzt im Expressflugverkehr im Auftrag des Frachtunternehmens TNT ihren ersten Jet vom Typ BAe 146-200
1991
Die ersten vier Flugzeuge vom Typ ATR 72 werden an NFD ausgeliefert.
1992
Dr. Albrecht Knauf übernimmt 98,2 % der Aktien der NFD Luftverkehrs AG und leitet damit den Zusammenschluss beider Gesellschaften für den gemeinsamen Auftritt am europäischen Markt ein.
1993
Unter dem Namen „Eurowings Luftverkehrs AG” entsteht eine neue eigenständige Airline.
1994
Die Eurowings setzt ihren ersten Jet fĂĽr den Passagierverkehr, eine BAe 146, auf der Strecke NĂĽrnberg-Paris ein.
1995
Der zweite Eurowings-Jet vom Typ BAe 146 kommt im Charterverkehr für namhafte Reiseveranstalter ab Hof und ab verschiedenen anderen Regionalflughäfen zum Einsatz. Im Sommer 1995 fliegt die Airline erstmals einen Jet mit 264 Sitzplätzen vom Typ Airbus A310-300 im Auftrag der Ferienfluggesellschaft Hapag Lloyd und bedient damit Urlaubsziele im Mittelstreckennetz.
1997 – 2000
Ein neuer Meilenstein in der Geschichte der Eurowings: Erstmals setzt das Unternehmen fünf Jets vom Typ Airbus A319 ein, die zwischen 1997 und 2000 ausgeliefert werden und Touristen im Charterverkehr befördern.
2001
Mit Wirkung zum 01.01.2001 erwirbt die Deutsche Lufthansa AG – in Abstimmung mit dem Bundeskartellamt – 24,9 % der Aktien von Eurowings. Ab März 2001 wird Eurowings Partner der Lufthansa. Damit einher geht eine Neuausrichtung des Streckennetzes und die Vollmitgliedschaft im Miles&More Vielfliegerprogramm der Lufthansa.
Anfang 2001 ordert Eurowings 15 Bombardier CRJ 200. Im April wird der erste gemietete Bombardier CRJ 200 an Eurowings ausgeliefert, weitere vier geleaste Jets werden später übernommen. Im November nimmt die Eurowings die ersten drei eigenen Jets in ihren Besitz auf und gibt zeitgleich den ersten gemieteten Jet an die Eigner zurück.
Im September 2001 genehmigt das Bundeskartellamt der Deutschen Lufthansa AG unter Auflagen den Erwerb von bis zu 49 % der Anteile an Eurowings.
Im Oktober 2001 erhält Eurowings den Gold Award als „Airline of the Year 2001/02“. Diese Auszeichnung wird jährlich von der European Regions Airline Association (ERA) verliehen. Der Preis honoriert z.B. hohe Serviceorientierung, den bei Eurowings exzellenten Bordservice oder auch die kontinuierliche Erneuerung der Flotte.
Am 28. Oktober 2001 wird die WingsClass, die Business Class von Eurowings, auf allen LinienflĂĽgen eingefĂĽhrt. WingsClass-Passagiere genieĂźen einen ganz besonderen Service, wie zum Beispiel separaten Check-In oder eine doppelte Meilengutschrift beim Miles&More Programm.
2002
Aufgrund der veränderten Marktlage im Touristikcharterverkehr und der zunehmenden Kundensegmentierung in preissensible bzw. qualitäts-bewusste Zielgruppen beschließt Eurowings mit der A319-Flotte ab 27. Oktober 2002 unter der Marke „germanwings“ in das Geschäftssystem der No-Frills Fluggesellschaften einzusteigen. Germanwings strebt die Image- und Sympathieführerschaft in diesem Marktsegment an und baut vom Standort Köln/Bonn ein attraktives Netz zu innerdeutschen und europäischen Metropolen aus.
2003
Im Sommerflugplan 2003 baut Germanwings ihre Flotte durch Anmietung weiterer A320 auf zehn Flugzeuge aus und erweitert das Netz auf 22 Destinationen. Seit dem 15. September fliegt Germanwings auch aus Stuttgart zunächst acht europäische Metropolen an. Eurowings verfolgt weiterhin die Erneuerung der Flotte und Ausrichtung auf moderne Mittelstreckenjets durch Abgabe der ersten Turboprops des Typs ATR 42.
2004
Mit Wirkung zum 01.04.2004 erhöht die Deutsche Lufthansa AG – in Abstimmung mit dem Bundeskartellamt – ihren Anteil auf 49 % der Aktien von Eurowings. ein.
Kontakt:
Eurowings Luftverkehrs AG
Heinz Joachim Schöttes
Flugplatz 21
44319 Dortmund
Telefon: +49(0)231 | 92 45 - 27 32
Mobil: +49(0)160 | 90 13 51 68
Web: www.eurowings.com
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